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    Die Intention des Preises
    Hintergrundinformationen

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Der Leipziger Bewegungskunst e. V. ist ein Verein, der sich die Förderung der sogenannten "Freien Szene" im Bereich der darstellenden Künste in Leipzig zur Aufgabe gestellt hat. Der Leipziger Bewegungskunstpreis soll dabei ein Beitrag zur Würdigung besonderer Leistungen auf diesem Gebiet sein. Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung zukünftiger Produktionen des Preisträgers bzw. der Preisträgerin. Die weiterführende, kontinuierliche Arbeit freier Theatermacher ist vorrangiges Anliegen.

Verliehen wird der Preis an die Regisseure/Regisseurinnen, Performance-Künstler(innen) bzw. Choreograph(inn)en der gewürdigten Produktionen. Die erzielte öffentliche Wirkung der Preisverleihung soll außerdem die Arbeit dem Leipziger Publikum näher bringen. Der Preis wird einmal jährlich verliehen.

 

   

 

Teilnahmebedingung und Bewerbung

Einbezogen werden Produktionen des Zeitgenössischen Tanzes, der Performancekunst des Tanztheaters bzw. Theaters. Der Preis wird an die jeweiligen Regisseure/Regisseurinnen bzw. Choreograph(inn)en vergeben.

Prämiert werden dabei die in der jeweils laufenden Saison (September bis Juni) entstandenen Stücke, die alleinstehend als abendfüllende Produktionen bezeichnet werden können und zur Aufführung kommen. Produktionen an festen, öffentlich-rechtlich getragenen Theatern oder mit maßgeblicher Beteiligung öffentlich-rechtlicher Institutionen betriebene Theater wie Schauspielhaus, Oper oder Theater der Jungen Welt werden nicht berücksichtigt.

Die Produktionen müssen einen eindeutigen Bezug zum Großraum Leipzig haben. Das heißt, in Leipzig entstanden sein oder durch in Leipzig ansässige Personen verwirklicht worden sein. Dabei reicht es aus, dass die Person in Leipzig wohnhaft ist und das Stück in Leipzig aufgeführt wurde.
Ausgezeichnet werden können ausschließlich Regisseure/Regisseurinnen, Performance-Künstler(innen) oder Choreograph(inn)en, die sich hauptberuflich oder in überwiegendem Maße als solche betätigen.

Produktionen, die sich nicht eindeutig zu den oben genannten Kunstformen zählen lassen können, sollte die Jury eine solche als besonders interessant und förderungswürdig erachten, ebenfalls am Wettbewerb teilnehmen. Die Jury entscheidet in einfacher Mehrheit über die Einbeziehung solcher Produktionen (Puppentheater, Kabarett etc.).

Der Preis kann maximal an zwei aufeinanderfolgenden Jahren an die gleiche Person oder Gruppe verliehen werden.

Um den Preis können sich alle zu den oben genannten Gruppen zugehörigen Regisseure /Regisseurinnen und Choreograph(inn)en bewerben, die eine Premiere in der jeweiligen Saison haben.

Die Bewerbung erfolgt online über die Website des Leipziger Bewegungskunst e.V. Die Bewerbungsfrist läuft jeweils vom 1. Juni eines Jahres bis zum 30. April des Folgejahres für Produktionen der laufenden Spielzeit, die zwischen 1. September und 31. Mai aufgeführt werden. Die Bewerbung muss jedoch bis spätestens 4 Wochen vor der Premiere oder Aufführung des betreffenden Stückes in Leipzig eingereicht sein!

Die Jury hat ein Vorschlagsrecht für weitere Produktionen und kann Bewerbungen ablehnen, sofern sie nicht den oben genannten Kriterien entsprechen.

 

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Preisgeld und Verleihung

Der Jurypreis versteht sich als Preis mit Fördercharakter. Das Preisgeld soll für eine kommende Produktion verwendet werden. Über die Verwendung ist der Nachweis zu erbringen. Der Preis ist mit 5.000 Euro ausgestattet.

Die Entscheidung über die Gewinnerproduktion des Leipziger Bewegungskunstpreises wird in einem feierlichen Rahmen am Ende der Saison im Juni eines Jahres bekannt gegeben und die gewürdigte Produktion öffentlich ausgezeichnet. Die Produktion wird im gleichen Rahmen aufgeführt.

Der Preisträger bzw. die Preisträgerin präsentiert sich nach Möglichkeit bei dem jährlichen Wohltätigkeitsball des Leipziger Anzeigenblattverlages, einem der Hauptspender der Fördergelder. Der Ball findet in der Regel im September statt.