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    Die Intention des Preises
    Hintergrundinformationen

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Die Idee und Initialzündung für die Auslobung dieses jährlichen Kulturpreises gab der Vorsitzende des Leipziger Bewegungskunstvereins, Ronald Schubert – von Beginn an maßgeblich unterstützt durch den Leipziger Anzeigenblattverlag (LAV). Thomas Jochemko, als neuer Geschäftsführer des LAV, setzt das von Helga Pappelbaum begonnene kulturelle Engagement des Unternehmens kontinuierlich und leidenschaftlich fort.

Hinter dieser Idee steckt das Vorhaben, der arg gebeutelten Leipziger Kulturlandschaft, insbesondere den darstellenden Künsten, einen Glanzpunkt zu verleihen. Der Preis will fördern, was es angesichts der Finanzsituation schwer hat.

   

 

Situation der Leipziger „freien“ darstellende Szene 

Die Leipziger Kulturszene hat viel zu bieten. Es gibt über 40 Initiativen, Vereine, Gruppen, Regisseure/Regisseurinnen und Choreograph(inn)en, die in der nicht öffentlich-rechtlichen (sog. „freien“) Szene agieren. Dass die freie Szene auch als "arme" Szene bezeichnet werden kann, ist dabei allgemein bekannt. Die sich immer weiter verschärfende Situation schrumpfender öffentlicher Haushalte und damit einhergehende Verteilungskämpfe um den "Kulturkuchen" lassen die Arbeit für freie Theaterschaffende immer schwerer werden. Zunehmendes privates Engagement ist daher gefragt.


 

Der Leipziger Bewegungskunstpreis

Die jährliche Verleihung eines Jurypreises – und in Zukunft eines zusätzlichen Publikumspreis - honoriert herausragende Leipziger Produktionen aus der jeweiligen Spielzeit. Einbezogen werden Produktionen des Zeitgenössischen Tanzes, der Performancekunst, des Tanztheaters bzw. Theaters etc.

Die Entscheidung über die Gewinner des Leipziger Bewegungskunstpreises wird in einem feierlichen Rahmen am Ende der jeweiligen Saison im Juni im LOFFT am Lindenauer Markt bekannt gegeben und die Siegerproduktion öffentlich (Juni/Juli) ausgezeichnet.

Hauptförderer sind Leipziger Rundschau, Sachsen-Sonntag und deren Kunden. Unterstützt wird die Initiative durch das LOFFT im Theaterhaus am Lindenauer Markt.