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Preisträger 2005 |
Der Leipziger Bewegungskunstpreis 2010 wurde an Sebastian Weber und Tap Royal verliehen. Auch in diesem Jahr wurde der Name des Gewinners erst exklusiv im Rahmen der feierlichen Verleihung bekanntgegeben. |
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Zudem zollte die Jury dem breiten und hochklassigen Angebot der Leipziger Freien Szene Tribut, indem sie neben dem Preisträger die Inszenierungen „6097“ der compagnie mintrot und schwarz und „Ein wenig über der Erde“ von Jana Ressel mit einer lobenden Erwähnung bedachte.
2010 gingen insgesamt 13 Produktionen aus dem Gebiet der darstellenden Künste in die Bewertung ein. |
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„The Groove Journals“ / Sebastian Weber
Suite für sechs Steptänzer, Trompete, Gitarre und Bass. Ein künstlerisches Merkmal der abendfüllenden Komposition ist der Verzicht auf Schlagzeug, alle perkussiven Elemente werden vom klingenden Tanz der Steptänzer beigetragen. Inhaltlich spinnt die Produktion einen assoziativen Reigen weltmusikalischer Grooves, die man wie Reisegrüße aus fremden Ländern lesen kann. Mit international renommierten Musikern sowie handverlesenen Tänzern mit internationaler Tourerfahrung ist das Ensemble um Choreograph Sebastian Weber erstklassig besetzt.
Premiere: 17. April 2010, UT Connewitz
Stepptanz:
Sebastian Weber, Katrin Lehmann, Thomas Kolczewski, Susanne Obert, Sarah Buchholz, Tassilo Ebersbach
Musiker:
Joo Kraus (Trompete), Werner Neumann (Gitarre), Pepe Berns (Bass)
(Foto: Christian Enger / www.engerfoto.de) |
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Lobende Erwähnungen
„Ein wenig über der Erde“ von Jana Ressel
tanzLOOPScompany (Tanz/Tanztheater)
Mit sechs Tänzern werden kleine Momente des Glücks wieder
aufgesucht, werden kurze Geschichten der Sehnsucht, des Suchens und Findens und der Vergänglichkeit von Glück erzählt. Eingebettet in einen tänzerischen Teppich aus den körperlichen Zuständen, die das Glück möglich macht. Es entsteht
ein Geflecht aus Bewegungen, die aus innerer Bewegtheit hervorgehen, aus Taumel und Rausch, aus dem Gefühl körperlicher Balance und Konzentration sowie der Leichtigkeit des Fließens. Dazu wurde ein experimenteller Dokumentarfilm, „Ein kurzer Film über‘s Glück“, mit und über Menschen aus Leipzig entwickelt.
(Foto: privat)
„6097“ von Jana Rath
compagnie mintrot und schwarz (Tanz/Tanztheater)
In „6097“ werden globale Zukunftsprognosen mit subjektiven Erwartungen konfrontiert. Hoffnungen, Ängste und Visionen stehen mit der nahen und weit entfernten Zukunft in Verbindung. In drei Pfaden nähern wir uns einzelnen Themen der Zukunft. Drei
Entwürfe, die in tänzerischen Bildern zeigen, was wir vom Morgen erwarten. Neben den Auswirkungen des Wandels durch die Zeit werden auch die intimen Perspektiven der Darsteller untersucht und gezeigt. Persönliche Fragen an die eigene Zukunft. Was wird
sein, was passiert in einem Jahr, was passiert morgen, was gleich.
(Foto: privat)
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